Anleitung: Austernseitling (Oyster Mushroom) Zuchtset

Anleitung - Austernseitling-Zuchtset

SCHRITT 1

Nimm das Zuchtset aus dem Karton.

SCHRITT 2

Schneide mit einem scharfen Messer oder einer Schere 1 oder mehrere Kreuze von etwa 4 mal 4 cm in die Plastikfolie. Aus diesen Kreuzen wachsen die Pilze heraus.
Wo die Kreuze sitzen, macht nicht viel aus. Das Myzel merkt selbst, wo der meiste Sauerstoff herkommt, und dort bilden sich von allein Pilze.

SCHRITT 3

Stelle den Block nicht in direktes Sonnenlicht und nicht zu dicht an die Heizung. Austernseitlinge wachsen am besten in einer sauerstoffreichen Umgebung mit hoher Luftfeuchtigkeit. Das Badezimmer und die Waschküche sind im Allgemeinen die geeignetsten Plätze im Haus.
Um die Luftfeuchtigkeit direkt um das Zuchtset herum zu erhöhen, kannst du den Block auf ein nasses Tuch stellen.
Diese Austernseitlingsart macht sich auch in kalten Umgebungen gut. Solange es nicht zu stark friert, können sie auch im Garten oder auf dem Balkon wachsen. Die Temperatur hat allerdings Einfluss auf die Wachstumsgeschwindigkeit. In der Kälte wachsen die Pilze langsamer, das tut der Qualität der Pilze aber keinen Abbruch. Bedenke, dass die Luftfeuchtigkeit draußen an sonnigen Tagen oft zu niedrig ist, damit die Pilze gut wachsen können.
Nach 1 Tag bis 2 Wochen zeigen sich die ersten Köpfchen. Halte bis dahin das Myzel an den Kreuzen feucht. Das geht, indem du mit einer Sprühflasche Wasser auf die offenen Stellen sprühst.
Wenn noch keine Austernseitlinge zu wachsen beginnen, kannst du das Zuchtset eine Nacht in den Kühlschrank stellen, um den Block zur Pilzbildung anzuregen.

SCHRITT 4

Sobald die Austernseitlinge nicht mehr schnell wachsen und kurz bevor die Hüte ganz aufgeklappt sind, kann geerntet werden. Die Büschel lassen sich im Ganzen vom Block abziehen.

SCHRITT 5

Um eine nächste Ernte zu fördern, müssen die offenen Stellen täglich feucht gehalten werden. Das geht mit einer Sprühflasche. Nach etwa 1 bis 4 Wochen beginnen sich neue Pilze zu bilden.

Der ganze Vorgang lässt sich 1 bis 3 (und vielleicht sogar 4) Mal wiederholen. Wenn der Block vollständig erschöpft ist, eignet er sich hervorragend als Kompost.